9.3.2019

Sitzung der Kreisstellenvorsitzenden und der Notdienstverantwortlichen am 09.03.201

Zu diskutieren und zu entscheiden war, wie der Notfallvertretungsdienst ab dem Jahr 2020 organisiert werden soll. Zugrunde lag der Beschluss der Vertreterversammlung vom 22.09.2018. 

Nach umfangreicher Diskussion wurden folgende Festlegungen getroffen:

Die Notfallvertretungsdienstordnung wird angepasst. Es wird zukünftig folgende 10 Notdienstbezirke geben:

  1. Altenburg (incl. Gera, Altenburg, Großraum Greiz)
  2. Jena (incl. Jena-Stadt und Jena-Land)
  3. Saalfeld (incl. Saalfeld-Rudolstadt, Schleiz-Lobenstein, Pößneck, Eisenberg, Stadtroda)
  4. Hildburghausen (incl. Suhl, Hildburghausen, Sonneberg)
  5. Gotha (incl. Teile von Erfurt-Land, Gotha, Arnstadt und Ilmenau)
  6. Bad Salzungen (incl. Schmalkalden, Meiningen, Bad Salzungen, Eisenach)
  7. Mühlhausen (incl. Bad Langensalza, Mühlhausen, Heiligenstadt, Worbis)
  8. Sondershausen (incl. Nordhausen, Sondershausen, Artern)
  9. Sömmerda (incl. Sömmerda, Weimar, Apolda und Teile von Erfurt-Land)
  10. Erfurt (incl. Erfurt-Stadt und Teile von Erfurt-Land)


Es wird einen täglichen Wechsel des Notdienst habenden Zahnarztes geben, der über jeweils 24 Stunden zum Bereitschaftsdienst eingeteilt ist. 

Für die Einteilung werden separate Listen für das Wochenende, für die Woche und für die Feiertage geführt. Freitage werden wie ein Wochentag eingeteilt. Brückentage werden wie Wochenenden behandelt. Eine Aktivzeit unter der Woche wird von 18.00 Uhr bis 19.00 Uhr festgelegt. Der 24.12. und 31.12. werden als Feiertage geführt. Aktivzeiten am Samstag, Sonntag, an Feiertagen und Brückentagen bestehen von 9.00 Uhr bis 11.00 Uhr und 18.00 Uhr bis 19.00 Uhr. 

Diese vorgesehenen Änderungen stehen unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Vertreterversammlung am 14.09.2019. Sofern die Zustimmung der Vertreterversammlung der KZV Thüringen und der Landeszahnärztekammer vorliegen, wird dieser veränderte Notdienst ab 2020 umgesetzt.

Es wurde angeregt, ein Tauschportal auf der Homepage der KZV Thüringen zu installieren, um notwendige Notdiensttausche für die Zahnärzte zu erleichtern.


Diese Regelung hat unter anderem folgende Vorteile:

Die Mehrzahl der Kollegen werden weniger Tage pro Jahr als bisher zum Notdienst eingeteilt. Für wenige Kollegen bleibt die Einteilung gleich, z.B. in Erfurt.

Die Häufigkeit von Diensten wird thüringenweit gleichmäßiger.

Die großen Bereiche können den Rückgang der Praxenanzahl besser ausgleichen.

Die Organisation eines durchgängigen Notdienstes entlastet die an diesem Tag nicht eingeteilten Kollegen hinsichtlich ihrer Erreichbarkeit in der Freizeit.

Anfahrten und Sicherheitsprobleme können wegen der Planbarkeit der Notdienste besser geregelt werden. 

Die steigende Nachfrage seitens der Patienten wird bei zumutbaren Wegen befriedigt.

Wegen der Konzentration der Fälle ist eine Notdienstdurchführung eher wirtschaftlich.


Auch wenn die Notdienstdurchführung immer wieder ein "heißes Thema" ist: Ich bin überzeugt, dass diese Neuplanung für alle Kollegen sich als Erleichterung darstellen wird.

Dr. Thomas Hacker


11.9.2018

Unsere Anträge zur Vertreterversammlung am 22.9.2018 in Jena

1. Antrag an die VV der KZV Thüringen

Antragsteller: 

Dr. Th. Berger, Dr. W.-H. Bergmann, Dr. Th. Hacker, Dr. P. Pangert, Dr. H. Siebert, Dr. Chr. Unger, Dr. K. Vollandt

Betreff: Datenschutz und TI

Wortlaut:

Die Vertreterversammlung möge beschließen, dem Vorstand zu beauftragen:

- Sich in der Gematik und gegenüber den Landes- und Bundesbehörden dafür einzusetzen, dass klargestellt wird, dass die datenschutzrechtliche Verantwortlichkeit der Kollegen am Konnektor endet.

Gegenüber der Gematik und den Herstellern der Komponenten eine grundlegende Haftung der Hersteller und Vertreiber für Ausfälle der TI  und über die TI eingedrungene Schadsoftware durchzusetzen, damit Systemausfälle und daraus entstehende Schäden nicht zulasten der Zahnärztinnen und Zahnärzte gehen.

Begründung:

Zahnärzten fehlen in der Regel die Kenntnisse, um die Funktionsweise und Sicherheit der TI abschätzen und bewerten zu können. Sie haben keine Möglichkeit selbst Maßnahmen innerhalb der TI zu ergreifen und durchzusetzen. Es ist für uns daher nicht möglich, eine Datenschutzfolgeabschätzung über den Konnektor hinaus durchzuführen. Deshalb sind die Gematik und andere Stellen aufgefordert, eine Datenschutzfolgeabschätzung für die TI vorzulegen.

Aus gutem Grund haben viele Kollegen ihre PVS zum Schutz der sensiblen Daten komplett vom Internet getrennt. Das ist mit der zwangsweisen Einführung der TI nicht  mehr möglich.

                            

2. Antrag an die VV der KZV Thüringen

Antragsteller: 

Dr. Th. Berger, Dr. W.-H. Bergmann, Dr. Th. Hacker, Dr. P. Pangert, Dr. H. Siebert, Dr. Chr. Unger, Dr. K. Vollandt

Betreff:  Vollständige und unbefristete Übernahme der TI- Kosten der Praxen

Wortlaut:

Die VV möge beschliessen:

Der Vorstand der KZV wird beauftragt,  den Gesetzgeber zur vollständigen und unbefristeten Übernahme aller Kosten aufzufordern, die den Vertragszahnärztinnen und -zahnärzten durch die Einbindung der Telematikinfrastruktur (TI) in ihren Praxen entstehen.

Begründung:

Gesetzlich ist die vollständige Übernahme der Kosten festgelegt.

Das wird durch die bestehende Pauschalen-Regelung nicht umgesetzt.

                        

Für Ersatz- und Erneuerungsfälle  (z.B. bei Ablauf der Zertifikate oder zusätzlichen Funktionen) bestehen noch keine Regelungen.

3. Antrag an die VV der KZV Thüringen

Antragsteller:

Dr. Th. Berger, Dr. W.-H. Bergmann, Dr. Th. Hacker, Dr. P. Pangert, Dr. H. Siebert, Dr. Chr. Unger, Dr. K. Vollandt

Betreff:  Einführung eines quartalsweisen Informationsdienstes für die VV- Mitglieder

Wortlaut:

Die Vertreterversammlung möge beschließen, dem Vorstand zu beauftragen, den Mitgliedern der VV einen kurzgefassten quartalsweisen Newsletter mit Informationen zur Arbeit des Vorstandes und der Ausschüsse zur Verfügung zu stellen. Insbesondere soll dabei über laufende Projekte und den jeweiligen Sachstand informiert werden.

Begründung:

Erst diese Informationen ermöglichen es den Delegierten der VV, sich ggf. einzubringen und die Sitzungen inhaltlich vorzubereiten. Zudem ist mit den Informationen, die nicht nur als intern gekennzeichnet sind, eine bessere Basisarbeit in den Kreisstellen möglich. Damit ist eine bessere Aussendarstellung der KZV bei den Zahnärzten erzielbar.

4. Antrag an die VV der KZV Thüringen

Antragsteller: 

Dr. Th. Berger, Dr. W.-H. Bergmann, Dr. Th. Hacker, Dr. P. Pangert, Dr. H. Siebert, Dr. Chr. Unger, Dr. K. Vollandt

Betreff: Wiederaufnahme der Veröffentlichungen zu den Vertreterversammlungen im tzb

Wortlaut:

Die Vertreterversammlung beauftragt den Vorstand, die Veröffentlichungen zu den Vertreterversammlungen mit  dem Inhalt:

Antragsteller, Wortlaut des Antrags und Begründung, Abstimmungsergebnisse

wieder aufzunehmen.

Begründung:

Veröffentlichungen zur Arbeit ihrer demokratischen Vertretungen müssen für die Kollegen ohne redaktionelle Bearbeitung verfügbar sein.

                                              


20.7.2018

Aus dem News-Portal der KZV Baden-Württemberg:

Wir hatten schon lange Bedenken zum Datenschutz in der TI und den diesbezüglichen Verantwortlichkeiten. Endlich gibt es dazu Einschätzungen. Die Bundesbeauftragte sieht das Ende der Verantwortlichkeit der Leistungserbringer am Konnektor. Trotzdem bleiben noch viele Fragen offen.

Wir werden uns für ähnliche Beschlüsse der VV einsetzen. (letzte zwei Absätze)   


Datenschutz: Verantwortung des Arztes und Zahnarztes endet beim Konnektor

 

Digitalisierung   05.07.2018
Die Bundesdatenschutzbeauftragte betont, dass „die Verantwortung des Leistungserbringers im Rahmen einer Datenschutzfolgeabschätzung beim Konnektor endet“. Die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), die Telematikinfrastruktur (TI), mögliche Folgekosten und Schäden waren Diskussionsthemen in der Vertreterversammlung der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KZV BW). 

Ärzten und Zahnärzten fehlen in der Regel die Kenntnisse, „um die Funktionsweise und Sicherheit der TI abschätzen und bewerten zu können“, so Andrea Voßhoff, die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit in einem Schreiben (Quelle: Ärztenachrichtendienst). Die Leistungserbringer hätten „keine Möglichkeit selbst Maßnahmen innerhalb der TI zu ergreifen und für alle durchzusetzen“. Es sei für Ärzte und Zahnärzte daher „kaum möglich, eine Datenschutzfolgeabschätzung über den Konnektor hinaus durchzuführen“. Voßhoff: „Die Schnittstelle zum Konnektor stellt die Grenze für die Datenschutzfolgeabschätzung dar.“ Nun sind die Gematik und andere Stellen aufgefordert, der Datenschützerin eine Datenschutzfolgeabschätzung für die TI vorzulegen.

Über die DSGVO informierte der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit in Baden-Württemberg, Dr. Stefan Brink (im Bild) die Delegierten in der Vertreterversammlung der KZV BW, die am letzten Freitag und Samstag in Leinfelden-Echterdingen stattgefunden hat.

Brink erläuterte, dass der zuvor national gesetzlich geregelte Datenschutz zu einer unüberschaubaren Rechtssituation geführt habe. Nun gilt mit der neuen Verordnung ein einheitliches Datenschutzrecht in ganz Europa, das auch für außereuropäische Datenverarbeiter, die in der EU arbeiten, bindend ist. Bürgerinnen und Bürger haben deutlich mehr Rechte – das Beschwerdeaufkommen von vorher 250 bis 300 pro Monat habe sich inzwischen verdreifacht. Der Schwerpunkt der Tätigkeit der Dienststelle des Landesdatenbeauftragten liegt bei dem noch neuen Thema zunächst auf der Beratung in konkreten Datenschutzfragen (weitere Informationen in der nächsten ZBW-Ausgabe).

Die VV-Delegierten und der Vorstand befassten sich intensiv mit den Themen Digitalisierung und Telematik. „Wir verweigern uns nicht der Digitalisierung“, betonte Vorstandsvorsitzende Dr. Ute Maier. „Aber dass die Kolleginnen und Kollegen auf Kosten sitzenbleiben, das kann nicht sein!“ Die VV beschloss, den Gesetzgeber zur vollständigen und unbefristeten Übernahme aller Kosten aufzufordern, die den Vertragszahnärztinnen und -zahnärzten durch die Einbindung der Telematikinfrastruktur (TI) in ihren Praxen entstehen.

In einem weiteren Beschluss sprachen sich die Delegierten für eine „grundlegende Haftung der Hersteller und Vertreiber für Ausfälle der TI“ aus, damit Systemausfälle und daraus entstehende Schäden nicht zulasten der Zahnärztinnen und Zahnärzte gehen.



30.9.2017

Bericht von der KZV-Vertreterversammlung am 23.09.2017 in Gera

Am 23.09.2017 trafen sich die im Januar neu gewählten Vertreter der Thüringer Zahnärzte und die Kreisstellenvorsitzenden zur Vertreterversammlung in Gera.

Zunächst standen die Berichte des Vorstandes und der Jahresabschluss 2016 auf dem Programm. Dann wurde der Haushalt 2018 vorgestellt und beschlossen.

Im Folgenden wurde die Zusammenlegung der Kreisstellen Weimar/Weimarer Land und Schleiz/Lobenstein bestätigt und es erfolgte die Berufung neuer Mitglieder für Zulassungs-, Berufungs- und Beschwerdeausschuss, Prüfungsstelle sowie Gutachter (KFO, KIG, Paro, Prothetik) und Obergutachter (Prothetik).

Danach wurden mehrere Anträge eingebracht und ausführlich, z.T. sehr kontrovers diskutiert.

Der Vorstand, und nach Abstimmung auch die Vertreterversammlung,  sprechen sich für die Abschaffung der Degressionsregelungen aus und fordern den Gesetzgeber auf, in einem ersten Schritt zumindest Präventivleistungen, aufsuchende Versorgung, Leistungen in unterversorgten Gebieten und Leistungen, die nach §105 SGB V gefördert werden, von der Degression auszunehmen.

Unsere Fraktion „Stimme der Basis“ und der Freie Verband Deutscher Zahnärzte brachten Anträge zur Einführung der Telematik-Infrastruktur ein. Dabei wird der Vorstand beauftragt, sich bei KZBV, GKV-Spitzenverband und der Gematik  für unsere Belange/ Probleme bei der Einführung der TI einzusetzen.

Bei uns lag der Schwerpunkt auf einer  realistischen Informationspolitik durch die KZV insbesondere mit Warnung vor überstürzten Kaufentscheidungen durch den hohen Marketingdruck der Anbieterfirmen, solange nicht eine störungsfreie Funktion des Systems/der verschiedenen Komponenten sichergestellt ist. Weiterhin soll daraufhin gewirkt werden, dass die Einführungsfristen so lange verlängert werden, bis eine ausreichende Anbieterbreite (derzeit nur 1 Anbieter als „Monopolist“) am Markt vorhanden ist – ggf. auch über das Jahr 2018 hinaus. Die Erstattung muss über die gesamte Zeit der realistischen Verfügbarkeit/Preise der Geräte angepasst bleiben (gesetzlich festgeschriebene „Kostenneutralität der Einrichtung der TI“). Weiterhin muss es eine praktikable,  physisch getrennte Offline-Variante ohne  erheblichen Aufpreis geben. Der Vorstand wird gebeten, regelmäßig über den Stand der Einführung, der Verfügbarkeiten und die Erfahrungen (Installationszeiten, Störung des Praxisablaufes, Funktionssicherheit etc.) zu informieren.

Im Antrag des FVDZ wird die Kostenneutralität sowie der Verzicht auf Disziplinierungsmaßnahmen gefordert.

Nach langer und kontroverser Diskussion wurden beide Anträge nach Änderung einzelner Formulierungen („Entschärfungen“, Verzicht auf regelmäßige Information der VV durch den Vorstand) einstimmig angenommen.

Diskutiert wurde ua, ob die beiden Anträge zur TI nicht gleichartig und deshalb zusammengefasst werden könnten. Wir waren nicht dieser Meinung. Unserer Ansicht nach war der Antrag des FVDZ eher politisch- apellativ ausgerichtet, während unser Antrag zusätzlich Zielsetzungen für die Tätigkeit der KZV beinhaltet.

Ein zweiter Antrag unserer Fraktion zur  Neugestaltung des Internetauftrittes der KZV wurde mit vielen Enthaltungen angenommen.

Diese Neugestaltung halten wir für dringend notwendig , um für die Kollegen wichtige Informationen (Rundschreiben, Richtlinien , Punktwerte etc) schnell und mit Hilfe intelligenter Suchfunktionen gut auffindbar zur Verfügung zu stellen.

Von Seiten des Vorstands gibt es bereits Planungen zum Umgestaltung des Internetauftritts, was uns zum Zeitpunkt der VV nur andeutungsweise bekannt war. Insofern erstaunt uns die Anzahl von Enthaltungen von Seiten der Liste „Gemeinsam für die Thüringer Zahnärzteschaft“.

Wir denken auch, dass eine bessere Information der VV-Mitglieder zu solchen Planungen von Vorteil wäre. 

Weitere Anträge zum Einsatz für den Erhalt der Freiberuflichkeit (FVDZ), für erhöhte Ausgaben für elektronische Datenverarbeitung in 2016 (Vorstand), Entlastung des Vorstandes für 2016 (Präsidium der VV), Sitzungs-/Reisekostenordnung (Vorstand, geä. Vorlage von Belegen), Personalstellenpläne (Vorstand) und Haushalt 2018 (Vorstand) wurden jeweils einstimmig angenommen.

Nächste Sitzungen der Vertreterversammlung sind für den 20.06. und 22.09. 2018 geplant, sowie der traditionelle „Standespolitische Abend“ am 21.09.2018. 

Mit Erstaunen haben wir den redaktionell bearbeiteten Bericht im tzb zur Vertreterversammlung zur Kenntnis genommen. Wir halten es für für richtig und notwendig, dass Antragstexte und Abstimmungsergebnisse vollständig veröffentlicht wurden, so wie es bis 2012 Modus war. Die Mitglieder haben ein Recht auf derartige grundlegende Informationen zur Arbeit ihres Parlaments.

15.6.2017  

Aus änd.de: Die Thüringer KV-Spitze ist überhaupt nicht so euphorisch wie unsere führenden Standesvertreter... und sie äussern sich sogar kritisch über CGM. Warum, fragen wir uns? Oder genauer, warum ist unsere Standesführung so anders eingestellt?

KV Thüringen rät zum Abwarten

 

Kein Grund zur Eile: Niedergelassene sollten den Anschluss an die Telematik-Infrastruktur so weit wie möglich ins nächste Jahr verschieben, rät Thüringens KV-Vize Dr. Thomas Schröter. Auf keinen Fall solle man vorschnell Verträge mit dem derzeit einzigen Anbieter abschließen, sagte er bei der Vertreterversammlung in Weimar.

Der vollständige Text auf änd.de: https://www.aend.de/article/178901?utm_source=Abendnachrichten_2017-06-15&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Politiknachrichten

Unserer Meinung nach ein guter Rat.


22.5.2017

Wunderwelt Telematik

Also, ich weiß ja nicht, wie es Ihnen ergangen ist:

Ich kam mir bei der Informationsveranstaltung zur TI (Telematix-Infrastruktur) auf dem letzten Vertragzahnärztetag vor wie auf einer Kaffeefahrt von Compudent. Ja, Essen gab ́s auch. Sogar vor der Werbeveranstaltung. War aber wohl aus den Gebühren bezahlt.
Ansonsten ging das so: Am besten stimmt man den Gast mit Lob ein. Wir erfuhren, wie toll die Thüringer Zahnärzte bisher ihre EDV entwickelt hätten, bis hin zur Einführung der Medisign-Karte. (Wieviele tolle Funktionen hat die eigentlich? Und wieviele Mio. hat sie im KZV-Haushalt gleich gekostet?)
Als krönenden Abschluss erklärte dann ein smarter Herr Fischer von CGM (CompuGroup Medical, Hersteller ua. der Zahnarztsoftware Z1, Chremasoft, Zahnarztrechner, Highdent) in Anwesenheit still lächelnder Zahnärztefunktionäre, dass nur CGM das know-how hätte, den Zahnarzt an die TI anzubinden. Naja, Dampsoft und Evident vielleicht auch. Viele kleine Softwareanbieter würden dabei aber sicher scheitern. Und wenn die TI bei Ihnen nicht so richtig laufen sollte, liegt es also an Ihrer veralteten Technik und am falschen Softwareanbieter. Dann schnürt Ihnen CGM sicher auch ein Komplettpaket Hard- und Software zum Vorteilspreis.
Sogar ganz smarte Verkäufer träumen halt manchmal zu heiß.
Und wer ganz schnell bei CGM kauft, kriegt zum konkurrenzlos (ist er ja auch) überteuerten Konnektor sogar noch was geschenkt! Über 900 Euro!!!
Alle wollten kaufen, aber keine Saalmikrofone für die Bestellung!
Das war eine organisatorische Pleite.

 

 

Entschuldigen Sie, aber Sarkasmus musste an dieser Stelle sein.

Und weil ich ja nicht sofort bestellen konnte, hatte ich ein bisschen Zeit zu überlegen.

So, wie die Entwicklung der TI bisher gelaufen ist - oder eigentlich eben nicht - bekommen wir ein total unausgereiftes Produkt in unsere Praxen gestellt, nur damit der Termin (1.07.2018) für das BMG (Bundesministerium für Gesundheit) gehalten werden kann. Und alle Körperschaften spielen mit, weil sie ungern ihre Haushalte gekürzt haben wollen.

Unausgereift heißt erfahrungsgemäß Fehler, Abstürze, Updates... All das kostet Zeit. Zeit, in der die Praxis-EDV, vielleicht sogar die Praxis stillsteht und keine Umsätze erzielen kann. Zeit, die eine Firma, ein Techniker oder Softwaremensch bezahlt haben will.Da ist, wie so oft, der Kunde (Zahnarzt) der Betatester.

Da könnte man doch eigentlich eine Weile abwarten und schauen, wie es bei den eiligen Kollegen Betatestern so läuft. Die derzeitige Produktion der Konnektoren reicht sowieso nicht aus, die notwendige Stückzahl von mehr als 200.000 fristgerecht herzustellen. Lieber die Abstaffelung der Erstattung in Kauf nehmen und dann ein einigermassen sicher laufendes Ding installieren. Notfalls ein Weilchen sogar 1% Strafabzug vom KZV-Umsatz, sogar dass könnte noch preiswerter sein als dauernde EDV-crashs.

Was denken Sie?

Zögern Sie nicht uns zu kontaktieren - wir sind für jeden Kommentar dankbar! 

1.3.2017

Dank des überwältigenden Wahlergebnisses konnten

Thomas Berger

Wolf-Hendrik Bergmann

Thomas Hacker

Peter Pangert

Hansgeorg Siebert

Christian Unger

Karsten Vollandt

Plätze in der VV  erringen. Wir bedanken uns herzlich bei allen Unterstützern.

Gleichzeitig möchten wir Sie bitten, sich mit uns direkt oder durch Teilnahme an unseren Treffen in Verbindung zu setzen, um Ihre Meinungen und Anregungen in unsere Arbeit einfließen zu lassen. Wir wollen Ihre „Stimme der Basis“ sein, dazu braucht es Ihren Kontakt mit uns!

Die erste Vertreterversammlung der KZVTh befasste sich fast ausschließlich mit den notwendigen Wahlen der Vorsitzenden der VV, des Vorstandes der KZV, der Referenten usw.

Da wir versuchen wollen, uns aktiv in die Geschicke der KZVTh einzubringen, haben wir für die Mitarbeit in bestimmten Gremien kandidiert.

In folgenden Bereichen waren wir erfolgreich:

Thomas Berger                 Arbeitskreis Alterszahnheilkunde (Mitarbeit angeboten)

Wolf-Hendrik Bergmann   Mitglied im Kassenprüfungsausschuss

Thomas Hacker                Referent Notfallvertretungsdienst

Peter Pangert                   Mitglied im Haushaltsausschuss, Arbeitskreis standespolitische Zukunft

Christian Unger                Mitglied PA/KB-Beratungskommission

Karsten Vollandt               Vertreter im Zulassungsausschuss, Arbeitskreis standespolitische Zukunft

10.10.2016

Herzlichen Dank an unsere Wählerinnen und Wähler! 
Mehr als 20% der Stimmen entfielen auf unseren Wahlvorschlag, damit sind 7 Kollegen in die VV gewählt.

Ein Ergebnis das wir in dieser Größenordnung nicht zu erhoffen gewagt hatten.

Wir betrachten dieses Ergebnis als Auftrag, eine erkennbare Rolle in der VV und den Organen der KZV zu spielen.
Dazu brauchen wir Ihre Unterstützung und Ihre Anregungen. Sprechen Sie uns an!

Die Teilnehmer der Wahlliste treffen sich am 2.11.2015 20.00 Uhr in Weimar, Gaststätte "Felsenkeller".
 Alle interessierten Kollegen sind herzlich willkommen.

5.9.2016

Mittlerweile dürften die Wahlunterlagen bei jedem Kollegen angekommen sein.
Gleich ausfüllen und ab in die Post!
Demokratie lebt vom einmischen, mitmachen, beitragen!
 

13.8.2016

Sehr interessant: Für uns unerwartet hat eine andere Liste fast die selbe Titelzeile für ihren Auftritt im tzb. Ist unsere Idee so überzeugend, dass man sie kopiert? Wir sind gerührt...