Wir unterstützen:

die bewährte Arbeit der KZV, nicht abwendbare Belastungen für die Praxen handhabbar zu gestalten (Fortbildungspunkte u.a.)

Doppelstrukturen zur Überwachung und Kontrolle sind unnötig, zeit- und kostenintensiv.

Was berufsständisch gelöst werden kann, sollte auch vom Berufsstand selbst gelöst werden, weil dieser die beste Kompetenz dafür hat.

In diesem Zusammenhang setzten wir auf die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit anderen KZVen, um Kosten zu sparen und Kompetenzen zu bündeln.

Wir sind für eine klare Trennung der Zuständigkeiten von  Kammer und KZV bei guter Zusammenarbeit. Auch hier sind Doppelstrukturen - z.B. im Bereich der Fortbildung - unnötig.

Für die weitaus meisten Kollegen ist es überhaupt kein Problem, die erforderlichen Fortbildungspunkte anzusammeln, auch ohne Vertragszahnärztetag. Gibt es dort eigentlich Punkte für die Vorträge der Apobank?

Wir wollen digitale Plattformen berufsständischer Organisation verbessern, wie es bereits in der Weiterentwicklung der Kammerwebsite begonnen worden ist.

Die Kontakte zwischen KZV und Zahnärzten und auch unter Zahnärzten sollten digital möglich sein, die Sicherheit des Datenaustausches gewährleistet. Eine eigene abgesicherte Infrastruktur dazu ist die beste Voraussetzung. Andere Plattformen wie die eGK-Strukturen oder ZOD sind vor privatwirtschaftlicher oder politischer Einflussnahme und Zugriff nicht sicher.

Die Einführung des eHBA werden wir kritisch begleiten, um unnötige Aufwendungen durch einverfrühtes Einführen im nicht ausgereiften Zustand zu vermeiden. (Digitale Signaturen kann man auch mit dem aktuellen Personalausweis generieren!)

Mit Beunruhigung beobachten wir das starke Interesse großer Konzerne wie Bertelsmann an Gesundheits- und Arztdaten, zum Beispiel bei er eGK, der „Weissen Liste“ und im PVS-Bereich (BFS Health finance). Auch die Pharmaindustrie fordert inzwischen Zugriff auf die eGK-Daten!